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Jordanien – Wellness für Körper und Seele

Bereits seit über zweitausend Jahren ist die heilklimatische Wirkung des Toten Meeres in Jordanien bekannt. Faszinierend wie der hohe Salzgehalt des Toten Meeres den Körper zu tragen vermag, allein dies ist schon eine unvergleichlich entspannende Erfahrung. Daneben sind im Wasser 21 Mineralstoffe konzentriert, wovon einige ausschließlich im Wasser des Toten Meeres vorkommen. Der Pelloid genannte Schlamm des Gewässers dient als Schlammpackung unter anderem der Behandlung von arthritischen und rheumatischen Beschwerden. Die heilklimatische Therapie am Toten Meer unterstützt die Behandlung von Hauterkrankungen bis hin zu Hautkrebs. Auf der Suche nach effektiven Anti-Aging-Komplexen wurden Wissenschaftler im antibakteriell wirkenden Schlamm des Toten Meeres fündig.

Das Tote Meer - Behandlung von Hauterkrankungen

Ein Aufenthalt an diesem unvergleichlichen Ort belebt und stärkt Körper und Seele. Mehr als 400 Meter unter dem Meeresspiegel gelegen ist das Tote Meer der dritttiefste See unseres Planeten. Nach dem afrikanischen Assalsee gilt das Tote Meer als das salzreichste Gewässer der Erde. Die optimale Zeit für einen Wellnessurlaub am Toten Meer ist zwischen März und Juni oder später im September und Oktober, da im Juli und August das Thermometer häufig auf 40 Grad Celsius ansteigt. Hier zählt man durchschnittlich 330 Sonnentage im Jahr und schätzt die äußerst reine Luft. Auch Sonnenhungrige können sich mit einer guten Sonnencreme ihrer Leidenschaft hingeben. Das trockene Wüstenklima rund um den See bewirkt einen beständigen Dunstschleier, der lediglich die ungefährliche UVA-Strahlung durchlässt.

Zahlreiche Beschwerden werden am Toten Meer therapiert, dazu zählen neben dermatologischen Problemen auch Atemwegsbeschwerden und Augenerkrankungen, Arthritis, Bluthochdruck, Kreislaufprobleme bis hin zu Parkinson. Die beständige Wasserverdunstung bewirkt eine hohe Konzentration an Brom, Chlor, Kalium, Kalzium, Magnesium, Natrium und Schwefel. So entspannt Brom die Muskulatur, Chlor wirkt als natürliches Antiseptikum, Kalium reguliert den Wassergehalt des Körpers, Kalzium reinigt die Haut und wirkt schmerzlindernd, Magnesium wirkt positiv auf Allergien, die Atemwege, sowie den Stoffwechsel der Haut. Den pH-Wert der Haut reguliert Natrium, entgiftend und stoffwechselanregend wirkt Schwefel. Einer der positiven Effekte bei einer Heiltherapie ist wohl das vorherrschende entspannende Ambiente. Anders als in der heimischen Klinik wird der Patient hier als Gast empfangen und verbringt seinen Wellnessurlaub oder seine Therapie in erstklassigen Hotelanlagen.

Jordanien

Jordanien ©iStockphoto/NickolayNickolayV

Hotels - Wellness am Toten Meer

  • Das Dead Sea SPA Hotel & Medical Center (4 Sterne) verbindet erstklassiges Hotelambiente mit einer modernen Fachklinik. Deutsch sprechendes Personal ist an sieben Tagen in der Woche für die Gäste da. Zum Hotelkomplex gehören auch Squash- und Tenniscourts.
  • Die das Kempinski Hotel Ishtar am Toten Meer (5 Sterne) umgebene Gartenanlage bietet Lagunen, Wasserfälle und besticht durch die exklusive, private Atmosphäre. Drei Restaurants bieten kulinarische Genüsse auf höchster Ebene. Bowling-Center, Tenniscourts und zahlreiche Pools lassen keine Wünsche offen.
  • Das Jordan Valley Marriott Resort & SPA (5 Sterne) bietet neben zahlreichen Anwendungen internationale Küche in acht Bars, Lounges und Restaurants. Die Zimmer haben überwiegend Seeblick und unweit der Hotelanlage befindet sich die Stelle des Jordan, an dem Johannes der Täufer wirkte.
  • Das in traditionellem Baustil errichtete Moevenpick Resort & SPA (5 Sterne) bietet neben exklusiven Zimmern auch luxuriöse Suiten und Junior Suiten. Arabische und internationale Küche, sowie ein römisches Amphitheater machen den Aufenthalt unvergesslich. Die wunderschöne Gartenlandschaft mit Wasserfall gleicht einem Garten Eden.

Aqaba - Badefreuden rund ums Jahr

Die einzige Hafenstadt Jordaniens bietet Badefreuden rund ums Jahr. Die Korallenriffe sind ein ziehen Taucher magisch an, im klaren Wasser lassen sich tropische Fische ungestört beobachten. Aqaba verfügt über etwa 27 Kilometer öffentliche und private Strände und ist vor allem wegen seines beschaulichen Lebensstils sehr beliebt.

Hammamat Ma´in - heiße Quellen

Die heißen Quellen von Ma´in sind bei Gästen wie Einheimischen gleichermaßen beliebt. In einer Oase 264 Meter unter dem Meeresspiegel gelegen erwartet einen ein fantastischer Flecken Erde. Die 109 heißen und kalten Quellen werden aus den Hochlandebenen gespeist, während vulkanische Aktivität das Wasser der Quellen auf etwa 40 bis 60 Grad Celsius erwärmt. Aus Rücksicht auf die einheimischen, männlichen Besucher sollten Frauen generell davon absehen allzu spärlich bekleidet unter den prickelnden Wasserfälle zu erscheinen.

Hammamet Afra und Hammamet Borbatah - Warme und kalte Mineralquellen

Warme und kalte Mineralquellen erwarten einen auch bei den Hammamet Borbatah, südlich von Kerak gelegen. In künstlichen Becken wird das heiße Wasser von Hammamet Afra geleitet, etwa fünf Kilometer von Hammamet Borbatah gelegen. Der Zutritt ist hier jedoch Frauen und Männern nur getrennt gestattet.

El Himmeh (Hammat Gader) - Therme seit der Antike

Die Thermen des alten Hammat Gader waren bereits in der Antike eine gut besuchte Kurstätte. Auch hier ist der Zutritt Frauen und Männern nur getrennt gestattet. El Himmeh liegt unterhalb der antiken Stadt Gadara im Nordwesten Jordaniens.